Panama City – wächst und gedeiht…

Ankunft 04:30 Uhr am Busterminal und direkt mim Taxi in die Altstadt Casco Viejo ins Hostel. Dort begrüßte uns erstmal ein Polizist vor der Tür, da es nachts sehr gefährlich sein soll, wovon wir aber in unseren drei Tagen nichts mitbekommen haben. An jeder Ecke hier in der Altstadt steht ein Polizist, um für Sicherheit zu sorgen. Bestimmt auch deswegen, weil der Präsident hier wohnt.

Casco Viejo unterliegt wie die ganze Panama City einem krassen Modernisierungsszenario. So sieht man viele alte Gebäude, die abgerissen und neu gebaut werden oder aufwendig restauriert. Eine recht ansehnliche Skyline ist bereits vorhanden. Auf der Avenida Central, tummeln sich viele Krims-Krams-Läden und verkaufen allerlei Elektronik sowie 1€-Zeugs. Dennoch leben hier abseits des Tourismus immer noch sehr viele in ganz armen Verhaeltnissen und werden in kleine Behausungen einquatiert. Diese Gebaeude haetten eine Restaurierung viel dringender noetig.

Panama-Kanal

Panama-Kanal

Zuerst gings zum Panama-Kanal, der die Karibik mit dem Pazifik verbindet und als Schleuse für die Schiffe dient, sowie als geniale Einnahmequelle. Das teuerste Schiff, dass hier je durchfuhr musste eine Gebühr von 376.000$ zahlen. Die günstigste Gebühr lag bei 36 cent fürs Durchschwimmen eines Menschen Der Kanal macht jährlich über 2 Billionen Dollar an Einnahmen.

Weiter gings dann zum “Parque Nacional Metropolitano” wo wir eine super Aussicht auf die Skyline hatten und natürlich ein paar Tiere beobachten konnten, wie in etwa eine Nasenbärenfamilie.

Mit dem Bus gings dann zurück, was ganz einfach ist, da man eine Art Magnetkarte kauft und mit Guthaben befüllt. Beim Einsteigen, muss man diese nur über den Scanner ziehen und kann durch die Schranke laufen. Zu Fuß sind wir dann zum Fischmarkt, wo es alle moeglichen Fischsalate (Ceviches) und natuerlich Fisch am Stueck gab.

Zufällig befand sich neben unserem Hostel auch eine Brauerei, wo ich dann erstmal alle Biersorten probieren durfte, um mich fuer eine zu entscheiden. Guter Service! – La Rana Dorada. Zum Abendessen gings an einen Imbissstand einer Columbianerin, wo es dann einen super Hot Dog und en Hamburger gab. Der Hot Dog war dermaßen vollgepackt mit Zeug, dass ich ihn kaum in den Mund gekriegt hab – satt wurden wir um so mehr.

Was ich noch ganz vergessen hatten. Ohh maaan. So ein geiler Taetowierer kam ins Hostel und fragte, wer ein Tattoo haben moechte. So en durchgeknallter Latino legte sich dann auf die Couch im Aufenthaltsraum und ließ sich die ganze Brust stechen (ein Ruder und eine Whiskeyflasche). Ach du scheiße…..

Joooaaahh und mehr spannendes war erstmal nicht, aber morgen gehts nach “San Blas”, auf die traumhaften Inseln des Kuna Yala-Stammes, um richtig zu entspannen.

Einige Eindrücke aus Panama Stadt:

Meine Mittelamerika-Reise:

  1. San José – Cartago – ein unspektakulärer Mittelamerika-Auftakt
  2. Monteverde und Santa Elena – I believe I can fly
  3. San Juan del Sur – ein kleines Fischerdorf mit Surfleidenschaft
  4. Isla de Ometepe – schwarz oder weiß – it doesn’t matter
  5. Granada – Kolonialarchitektur zum Anfassen
  6. Léon – Schlittenfahren war gestern… VOLCANO-BOARDING baby
  7. Fazit zu Nicaragua
  8. Puerto Viejo de Talamanca – vom Pazifik an die Karibik
  9. Dschungel und Tiere im Manzanillo Nationalpark
  10. Bocas del Toro & Isla Bastimentos (Panama) – Inselidylle vom Allerfeinsten
  11. Panama City – wächst und gedeiht
  12. Kuna Yala – San Blas Islands – traumhafte Inseln und leben wie Robinson Crusoe
  13. Fazit zu Panama
  14. Kokosnuss-Boccia in Uvita (Costa Rica)
  15. Manuel San Antonio Nationalpark – und die dreiste Waschbärenbande
  16. Fazit zu Costa Rica

Artikelbild: Nico2panama | CC BY-SA 3.0
Skyline-Bild: Mariordo (Mario Roberto Duran Ortiz) | CC BY-SA 3.0

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