New York – Ich komme

New York Straßenszene

5 Tage Zeit für eine der geilsten Städte der Welt, um die Freiheitstatue, den Central Park und all die anderen Sehenswürdigkeiten erkunden zu können. Ziemlich knapp, aber ich hatte bewußt für diesen kurzen Zeitraum entschieden.

Ankunft in New York

Die Lufthansamaschine landete pünktlich am JFK-Flughafen, somit konnte der Besuch von New York ohne Verzögerung beginnen. Ich freute mich etwas zu früh, als ich die Warteschlange bei der Einreisekontrolle sah. Es kostete knapp 2 Stunden, bis ich an der Reihe, doch dann ging es blitzschnell. Eine Frage zum Reisegrund, ein geschossenes Foto, schon war ich in Big Apple. Meine Unterkunft lag direkt am Central Park und ich wollte dorthin mit der Bahn fahren. Zuerst muss man die Flughafenbahn benutzen, bevor man die reguläre S-Bahn betreten kann. New York empfing mich mit einer düsteren und grauen Stimmung, es regnete ununterbrochen. Obwohl der Herbst die beste Reisezeit sein sollte, hatte ich echt mal Pech mit dem Wetter. Die S-Bahn ruckelte etwa 30 Minuten durch Brooklyn, bevor sie unter der Erde verschwand. Der erste Eindruck war nicht so besonders: heruntergekommene Haltestellen und eine S-Bahn, die auch mal erneuert werden könnte. Aber na ja, irgendwann kam ich dann an und nach weiteren 5 Minuten stand ich vor meinen Hostel.

Meine Unterkunft – Augen zu und durch

Bei dieser Unterkunft würde man in der Marketingsprache sagen, dass die Lage top sei und außerdem wäre die Lage einmalig. Das war aber schon das Positivste an der Beschreibung, aber ich wollte ja sowieso nur dort schlafen. Ich wohnte in einem dieser typischen Klinkerbauten an der Upper West Side. Im Erdgeschoß befand sich die Rezeption und der Aufenthaltsbereich. Die angeschlossene Cafeteria war gerade geschlossen – ein Stempel des Hygenieneamtes verbot den weiteren Betrieb. Das Zimmer was sehr spartanisch, ein Doppelstockbett und ein Schrank. Das Bad und die Toilette war auf der Etage. Aber von solchen Kleinigkeiten würde ich mir die Laune nicht verderben lassen.

Wanderung im Central Park am ersten Morgen in New York

diesiger Central Park

Ein diesiger Central Park

Hunde New York Central Park

Dogsitter bei der Arbeit im Central Park

Der nächste Morgen sah wettertechnisch schon besser aus, es war trocken, aber noch leicht diesig. Voller Tatendrang stürzte ich mich in die Erkundung von Big Apple und begann gleich mit dem Central Park. Am frühen Morgen war der Park noch ziemlich leer, nur einige Jogger drehten ihre Runden. Vom äußeren Norden bis zum südlichsten Punkt des Parks sind es etwa 5 km, die ich komplett erwanderte. Der Park ist anfänglich ziemlich bewaldet, mit Hügeln und sogar kleinen Wasserläufen. Je weiter man in den Süden kommt, umso geordneter und offener ist alles. Überall finden sich Sportfelder, wo Einheimische Baseball, Football oder Ähnliches trainieren. Im Zentrum des Central Parks befindet sich ein riesiges Wasserreservoir, um das eines der beliebtesten Joggingrunden führt. Im Laufe des Vormittages erschienen auch immer mehr Besucher mit Hunden im Park. Mehrere Male konnte ich Dogsitter beobachten, wie sie versuchten, 10 Tiere auf einmal zu bändigen. Auf der Ostseite des Parks befinden sich diverse Museen, die z.T. weltberühmt sind. Geärgert hat mich einzig an diesen Vormittag, dass man die Hochhäuser am Rande des Central Parks dank des diesigen Wetters nur in Umrissen sehen konnte.

Fortsetzung folgt

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