León – Schlittenfahren war gestern… VOLCANO-BOARDING baby!!!!!

Am total chaotischen Busbahnhof mussten man sich erstmal zurecht finden, was jedoch nicht gelang, da auch keine Straßenschilder angebracht waren. Ein kleines Fahrradtaxi fuhr uns für 2$ ins Big foot Hostel, wo wir dann direkt das Shuttel zum Strand (Poneloya Beach) nahmen. Es war brutal heiß, 34°C und keine Wolke weit und breit am Himmel zu sehen.

Was uns mal wieder auffällt, dass jede Bank 24 Std. Von einem Security, der mit einer Schrotflinte bewaffnet ist, bewacht wird. Zwei Deutsche erzählten uns dann wieder ne lustige Geschichte, die sie gestern erlebten. Zwei Kinder und einer dieser Securitys spielten nachts um 23:30 Uhr Karten auf so nem Basketballfeld um Geld. Da beide die Regeln nicht kannten, aber mitspielen wollten, gaben sie das Geld dem Jungen, der dann für sie spielte und natürlich gewann. Den Gewinn teilten sie dann durch 3.

Abends haben wir dann bei so nem einsamen Straßenstand, der von drei Hausfrauen betrieben wurde, einen riesen Berg Fleisch und Gemüse bekommen. Die Auswahl der Speisen erfolgte durch viel Gestik und viel Lachen. Wackeln mit den Armen signalisierte z.B. Hähnchen. Es war einfach super lustig und am Ende waren wir pappsatt und zufrieden.

Endlich!!! Am nächsten Tag hieß es Vulkanboarden. Mit dem Shuttle gings zum Vulkan “Cerro Negro” der immer noch aktiv ist und seine letzte Aktivität 1999 hatte. Beim Anblick des “kleinen schwarzen Hügels” wurde mir schon richtig heiß. Hier in León ist übrigens der einzige Ort, wo man dem Vulkanboarden nachgehen kann.

Auf die Plätze, fertig ... Volcano Boarding!

Auf die Plätze, fertig … Volcano Boarding!

Der Fußmarsch dauert eine Stunde und der Abgang zwischen 30-60 Sekunden, kommt drauf an, wie schnell man fährt. Ich will natürlich den Hostelrekord brechen, der bei 93 kmh liegt. Die Aussicht vom Vulkan ist gigantisch, ab und zu steigen Dämpfe auf und es riecht nach Schwefel. Nun kam der Moment, als wir die Overalls anzogen und die Schutzbrillen aufzogen. Ich schaute nur noch den Abhang hinunter und spürte mein Herz immer stärker pumpen. Was hatte der Guide “Jose” nochmal gesagt, wie man das Board lenkt….ach egal… es gibt nur eine Regel – NICHT BREMSEN – und einfach so weit wie möglich nach hinten lehnen um Fahrt aufzunehmen. Jo und ab gings. Es kam natürlich wie es kommen musste und es zerlegte mich auf halber Strecke, bei einer brutalen Geschwindigkeit und ich flog ein paar Meter den Berg hinunter. Meine Kamera aufm Kopp ebenso. Ich kam dann nur noch mit 45kmh am Ziel an und hatte ein paar Schürfungen mehr an meinen Armen und Beinen – es war trotzdem ein geiles Erlebnis und ich hätte es gerne nochmal gemacht, da ich ja jetzt wusse wie man es nicht macht. Das kühle Bier und den Mojito hatten wir uns alle verdient. Tageslangsamste hatte 16 kmh und Tagesschnellste 70kmh drauf.

Im Hostel gabs dann die nächste Herausforderung für Leute die immer auf der Suche nach was außergewöhnlichem sind – Lava-Shot-Challenge – Aus einer Totenkopfflasche, wurden drei Chilli-Rum-Shots eingeschenkt und man musste nach jedem Kurzen 5 sek. warten, bis man den nächsten trinken durfte. Beim letzten Kurzen, gabs noch ein Bonbons oben drauf und man musste noch die Chilli essen und 30 sek. warten, bis man mit nem anderen Getränk spülen durfte. Alle Teilnehmer bestanden und jeweils ein T-Shirt abgestaubt.

Meine Mittelamerika-Reise:

  1. San José – Cartago – ein unspektakulärer Mittelamerika-Auftakt
  2. Monteverde und Santa Elena – I believe I can fly
  3. San Juan del Sur – ein kleines Fischerdorf mit Surfleidenschaft
  4. Isla de Ometepe – schwarz oder weiß – it doesn’t matter
  5. Granada – Kolonialarchitektur zum Anfassen
  6. Léon – Schlittenfahren war gestern… VOLCANO-BOARDING baby
  7. Fazit zu Nicaragua
  8. Puerto Viejo de Talamanca – vom Pazifik an die Karibik
  9. Dschungel und Tiere im Manzanillo Nationalpark
  10. Bocas del Toro & Isla Bastimentos (Panama) – Inselidylle vom Allerfeinsten
  11. Panama City – wächst und gedeiht
  12. Kuna Yala – San Blas Islands – traumhafte Inseln und leben wie Robinson Crusoe
  13. Fazit zu Panama
  14. Kokosnuss-Boccia in Uvita (Costa Rica)
  15. Manuel San Antonio Nationalpark – und die dreiste Waschbärenbande
  16. Fazit zu Costa Rica
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