Japans Hauptstadt Tokio

Blick auf Tokio, Aussicht vom Fernsehturm, Vogelperspektive Tokio

Millionenmetropole, Fudschijama, Kirschblüte, der japanische Kaiser, Einkaufszentren – einige der Begriffe, die einen zum Stichwort Tokio einfallen.

Im Rahmen des Städtetourismus ist Tokio definitiv einen Besuch wert, obwohl es für die meisten westeuropäischen Touristen einen Kulturschock gleichkommt. Die Infrastruktur der Metropolregion ist mustergültig, aufgrund der schieren Größe von etwa 20 Millionen Einwohnern jedoch notwendig.

Beim ersten Blick auf den Streckenplan der Bahnen bekommt man erstmal einen Schock: Eine Vielzahl von sich kreuzenden Linien, außerdem von verschiedenen Gesellschaften mit unterschiedlichen Tickets, wie soll man sich da zurechtfinden? Mit etwas Geduld und der cleveren Idee der Japaner, neben den Stationsnamen immer noch ein Kürzel aus Buchstaben (für jeweilige Bahnlinie) und Zahl (Station) funktioniert dann doch irgendwie die Orientierung. Die hier arbeitenden Bahnmitarbeiter verstehen zwar in der Regel kein Englisch, aber unter Mithilfe aller verfügbaren Kollegen und den zuvor genannten Hilfsmitteln gibt es dann doch Möglichkeiten, die Wege zu beschreiben. Die Tickets für die öffentlichen Verkehrsmittel sind äußerst preiswert, bei den Übernachtungen muß man dann jedoch entsprechend mehr bezahlen.

Groborientierung über Tokio

Die Metropolregion Tokio ist ein Moloch, den es in dieser Art nirgendwo in Westeuropa gibt. Da die meisten Bahnen unterirdisch fahren, erhält man während der Fahrt keinen ersten Eindruck. Es bietet sich daher an, den neu eröffneten Fernsehturm „Tokio Skytree“ im Stadtteil Sumida zu besuchen. Vom 634 m hohen Fernsehturm hat man aus der 450 m hohen Aussichtsplattform phantastische Ausblicke auf Tokio. In alle Richtungen erblickt man nur ein Häusermeer, durchzogen von einigen Flüssen und Kanälen. Bei schönen Wetter und klarer Sicht kann man sogar den Fudschijama am Horizont erkennen. Im Stadtzentrum, westlich des Fernsehturms, befinden sich der Kaiserpalast und die Einkaufsviertel von Ginza. Südlich vom „Tokio Skytree“ fließt der Sumudagawa- Fluß in die berühmte Tokiobucht. Hier sind auch eine Vielzahl von kommerziellen und touristischen Einrichtungen.

Der Kaiserpalast von Tokio

Im Herzen von Tokio befindet sich der Kaiserpalast. Die Burg Edo, früher die Residenz der Tokugawa-Familie, wurde mit dem Umzug des Kaisers von Kioto nach Tokio nach der Meji-Reform zum Kaiserpalast umgewidmet. Der Kaiserpalast liegt in einem Park und wird von einem Wassergraben umgeben. Teile des Palastes sind für die Öffentlichkeit geöffnet, z.B. der Ostpark des Kaiserpalastes und die berühmte Nijubashi-Brücke am Haupteingang. Hier bietet sich ein mehrstündiger Spaziergang an. Östlich der Anlage befindet sich der im Renaissancestil erbaute Hauptbahnhof, ein 1914 fertig gestellter roter Backsteinbau. Nördlich der Parkanlage können Touristen einen der wichtigsten Schreine des Landes besuchen, den Yasukunijunja-Schrein.

Das Geschäftsviertel Ginza

Im östlichen Stadtzentrum entdecken Urlauber mit Ginza einen der berühmtesten Stadtteile Tokios. Zum Höhepunkt des Wirtschaftsbooms Anfang der 1990er Jahre war der Grundstückswert dieses einzelnen Tokioter Stadtteils höher als der von Kalifornien. Heute finden Touristen hier viele Einkaufsstraßen mit Hunderten von Geschäften vor. Während der Geschäftszeiten ist der Menschenandrang hier unbeschreiblich hoch.

An der Tokio – Bucht

Mehrere riesige Vergnügungsviertel wurden im Hafengebiet in Odaiba erbaut. Vergnügungsparks und riesige Einkaufszentrum locken Millionen Einheimische und Touristen an. Im Hafen bieten Wassertaxis interessante Ausflüge durch die Tokio – Bucht und auf den Flüssen an. Ein Hingucker ist die 918m lange Hängebrücke „Rainbow Bridge“, die Odaiba mit dem Festland verbindet.

 Sonstige touristische Sehenswürdigkeiten

Berühmt ist der morgendliche Tsukij-Markt in Ginza. Hier werden täglich riesige Mengen an Fischen und anderen Meeresprodukten umgeschlagen. Weitere sehenswerte Ziele sind die diversen Gärten in der Stadt, die häufig auch Tempel beherbergen. Im Frühjahr blühen in Tokio die Kirschbäume. In verschiedenen Gärten wird die Kirschblüte von den Einheimischen gefeiert.

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