Erste Eindrücke von Singapur

Über Singapur hatte ich schon viel gehört, nun war ich aber doch gespannt, wie die Schweiz Asiens tatsächlich sein würde. Der Flug von Saigon verlief problemlos und die Einreiseprozedur am Flughafen ist auch nicht der Rede wert.

Man merkt sofort, ob ein Land bzw. Stadtstaat ein Handelsplatz ist und daher zwangsläufig weltoffen sein muß. Jedenfalls war der Flughafen neu, modern und ultrasauber, also wie erwartet.

Auf der Suche nach meinem Hostel in Singapur

Vom Chanqi Airport gibt es eine Schnellbahnverbindung in das Singapurer Stadtzentrum. Ich hatte einen Backpacker im arabischen Viertel gebucht. Hierbei handelt es sich um ein relativ kleines Gebiet, wo sich die muslimische Bevölkerung niedergelassen hat. Moscheen prägen dieses Viertel mit der Arab Street als bekannteste Straße. Ich hatte anfänglich Probleme, die Straße mit dem Backpacker zu finden, aber irgendwann stand ich davor.

Hier befand sich meine Unterkunft

Hier befand sich meine Unterkunft

Der erste Eindruck war nicht schlecht: Es handelte sich hier um ein ehemaliges Händlerhaus oder Ähnliches. Im Erdgeschoß befanden sich die Rezeption und ein kleiner Aufenthaltsbereich. Im Obergeschoß lagen dann die einzelnen Unterkünfte, sowohl Einzel- als auch Mehrbettzimmer. Ich hatte ein kleines Einzelzimmer gebucht, was sich dann eher als Einzelzelle herausstellte. Es gab kein Fenster, aber wenigstens ein ordentliches Bett und eine Klimaanlage. Da ich mich sowieso nur zum Schlafen drin aufhalten würde, war es akzeptabel. Außerdem kostete es nur 25 Euro pro Nacht, für Singapur ein absolutes Schnäppchen. Der Grund, warum ich mich für dieses Hostel entschieden hatte, war die Terrasse mit Küche und Liegestühlen. Dieser Platz war es schon wert, hier zu übernachten. Jeden Morgen wurde dort ein einfaches Frühstück aufgebaut, von dem man sich bedienen konnte.

Stadterkundung von Singapur mit dem Doppeldeckerbus

Wie in den meisten touristischen Orten gibt es in Singapur ebenfalls die Doppeldecker – Touristenbusse mit offenem Verdeck. Dieses Angebot ist eine einfache Möglichkeit, individuell die Stadt zu erkunden, ohne sich Gedanken um Fahrpläne und Umsteigeorte der U-Bahn zu machen. Ich entschied mich für das 2 – Tagesticket, da ich in Ruhe alles ansehen wollte.  Es gab 3 verschiedene Routen, die sich aber teilweise überlappten. Die „CS Red Heritage Route“ umfasste 19 Haltestellen, die“ CS Yellow City Route“ 18 Stops und die „Original Tour“ 21 Haltepunkte. Mit diesem Routen konnte man den Großteil des touristischen Singapur abdecken. Im Fahrpass enthalten war eine kleine Bootsfahrt auf dem Singapore River. Um einen ersten Überblick vom Stadtstaat zu erhalten, fuhr ich erstmal eine komplette Strecke, ohne irgendwo auszusteigen. So erblickte ich das Finanzviertel, China Town, das Riesenrad, die Marina mit dem berühmten Hotel und einige andere Sehenswürdigkeiten.

Ein Nachmittag an Singapurs Marina Bay

Marina Bay mit Skyline von Singapur

Marina Bay mit Skyline von Singapur

Marina Bay Sands Hotel

Marina Bay Sands Hotel

Da ich eine knappe Woche Zeit für Singapur hatte, ließ ich mir mit der Erkundung der einzelnen Sehenswürdigkeiten Zeit. Nachdem ich die erste Route komplett befahren hatte, begab ich mich Richtung Marina Bay. Hier kann man wunderbar am Ufer spazieren gehen und die ersten Eindrücke des Stadtstaates in sich aufnehmen. Das neu erbaute Hotel „Marina Bay Sands“ ist schon ein Hammer. Auf den 3 Wohntürmen des Hotels haben die Architekten eine Plattform mit Swimmingpool, Ruhezonen, Bars und einer der Öffentlichkeit zugänglichen Aussichtsfläche errichtet. Optisch genial. Das ich dort die nächsten Tage hinaufgehe, war mir jetzt schon klar. Aber erstmal schlenderte ich entlang des Hafens. Singapur heißt ja auch Lion City und an der Mündung des Singapore River in den Hafen wurde dazu eine Skulptur errichtet. Der hier präsentierte Merlion ist das Wahrzeichen der Stadt, ein Geschöpf, dass halb Löwe, halb Meerjungfrau ist. Die englischen Begriffe Mermaid und Lion sind die Basis für dieses Kunstwort. Den restlichen Nachmittag verbrachte ich hier.

Fortsetzung folgt

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