Bocas del Toro & Isla Bastimentos (Panama) – Inselidylle vom Allerfeinsten

Der winzige Grenzübergang nach Panama war wie in einigen Teilen Asiens einfach nur klasse. Über eine alte Eisenbahnbrücke in schwindelerregendem Zustand gings auf die andere Seite, wo man erstmal einen kleinen Panamasticker in seinen Reisepass bekam und 3$ zahlen musste. Erinnerte mich ein bisschen an meine Kindheit, als man Stickeralben hatte und die untereinander tauschte. Andere Laender, andere Gesetze halt.

Auf der andere Seite bei der Einreise in Panama musste man ein Ausreiseticket vorlegen, um ueberhaupt einreisen zu duerfen!!! Die wollten von uns quasi die Heimflugtickets von San José nach Frankfurt sehen, welche nicht laenger als 90 Tage in der Zukunft liegen duerfen, damit unsere Ausreise von Panama auch gesichert ist…..naja gut. Falls man nichts hatte, wurden man teilweise genoetigt ein Busticket aus Panama hinaus zu kaufen. Irrsinn! Die offizielle Waehrung ist uebrigens der US-Dollar.

Fischerhütten

Fischerhütten

Der Transport auf die Hauptinsel “Colon” erfolgt per Speedboot. Fast alle auf den hinteren Plaetzen werden nass. Man kann die kleinen Fischerhuetten und Bambusbauten der Einheimischen beobachten.

Auf der Insel gings mit nem total kaputten Shuttlefahrer sehr rasant ueber die Berge in den Norden zum “Drago Beach”. Es lag zwar schon ein LKW im Graben, aber egal, immer schoen weiter Vollgas!!

Am Strand konnte man super entlang laufen und hatte auch seine Ruhe in einigen Buchten.

Abends im Hostel (Mondo Taitu) wurde uns dann bewusst, dass wir in einem Partyhostel gelandet waren. Es gab ne Dschungelparty mit DJ. Die Bar war sehr lustig, da man gratis Tequilla bekam, wenn man wohl zu geizig war, um Getraenke zu kaufen. Aber getrunken wurde folgendermaßen:

  1. Etwas Salz mit der Nase inhalieren
  2. Einen Tropfen Limette ins Auge bekommen
  3. Dann den uebelsten Tequilla, den die Bar hat trinken
  4. Geld ausgeben oder noch einen trinken

Auf einer Fotowand wurden alle verewigt, die mehr als 100 Bier an der Bar getrunken hatten… und da hingen bestimmt mehr als 25 Fotos.

Rafael's House auf Bastimentos

Rafael’s House auf Bastimentos

Auf der Nebeninsel “Isla Bastimentos” kamen wir bei Rafael unter. Ein alter Einheimischer mit Krueckstock, der sein Ferienhaus vermietet. Man verstand ihn sehr schwierig, da er so einen Mischmasch aus spanisch, englisch und karibischem Dialekt sprach. Egal fuer 33$ war das bei weitem die besten Unterkunft bisher. Wir hatten das ganze Haus zusammen mit einem schwedischen Paerchen für uns. Meerblick, Hanglage, Kueche, Haengematte auf dem Balkon etc. In dem 200 Seelen Dorf von “Old Bank” gabs nichts ausser einem sumpfigen Trampelpfad zum Strand. Wizard beach war sehr wellig aber sauber und es waren kaum Touristen dort. Abends wurde dann zum ersten Mal selber gekocht. Spaghetti mit Soße.

Am naechsten Tag wurde noch an einem fremden Badesteg geschnorchelt, da diese grad verreist waren und es keinen stoerte. Es kam ein einheimischer Junge (Jeremy) und wir schwaetzten mit dem ein bissel und aßen Mango, die er grad aus dem Garten der verreisten Familie gemobst hatte. Leider setzte er sich auf die Sonnenbrille von Janett, die dabei kaputt ging und sie natuerlich darueber nicht so erfreut war.

Meine Mittelamerika-Reise:

  1. San José – Cartago – ein unspektakulärer Mittelamerika-Auftakt
  2. Monteverde und Santa Elena – I believe I can fly
  3. San Juan del Sur – ein kleines Fischerdorf mit Surfleidenschaft
  4. Isla de Ometepe – schwarz oder weiß – it doesn’t matter
  5. Granada – Kolonialarchitektur zum Anfassen
  6. Léon – Schlittenfahren war gestern… VOLCANO-BOARDING baby
  7. Fazit zu Nicaragua
  8. Puerto Viejo de Talamanca – vom Pazifik an die Karibik
  9. Dschungel und Tiere im Manzanillo Nationalpark
  10. Bocas del Toro & Isla Bastimentos (Panama) – Inselidylle vom Allerfeinsten
  11. Panama City – wächst und gedeiht
  12. Kuna Yala – San Blas Islands – traumhafte Inseln und leben wie Robinson Crusoe
  13. Fazit zu Panama
  14. Kokosnuss-Boccia in Uvita (Costa Rica)
  15. Manuel San Antonio Nationalpark – und die dreiste Waschbärenbande
  16. Fazit zu Costa Rica
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